PS: Ich liebe Dich! Sportwagen-Design der 1950er bis 1970er Jahre.

„PS – Ich liebe Dich!“ so hieß eine seit dem 27. September letzten Jahres stattfindende Dauerausstellung im Kunstpalast in Düsseldorf. Dieser durchaus zweideutige Titel liess mich nach vielen Jahrzehnten endlich mal wieder ein Museum besuchen. Was es da zu sehen gab, liess sowohl Kunstliebhaber, als auch Oldtimerfans gleichermassen zeitweise in Ehrfurcht inne halten.

„Sie sind schnell, schön, exzentrisch und innovativ: die Sportwagen der 1950er- bis 1970er-Jahre. Automobile, in denen sich Karosserie und Maschine zu ästhetischen Gesamtkunstwerken verbinden.“ Dieser Satz fasst wohl am besten zusammen was sich den Besuchern präsentierte. Hohe Räume, schwarze Wände und wenig Licht, machten es dem Fotografen nicht einfach, schufen aber eine unglaubliche Atmosphäre.

Die Ausstellung zeigte 28 Fahrzeuge aus den aufregendsten Epochen des Automobildesigns. Gerade bei den exklusiven Sportwagen der 1950er bis 1970er Jahre konnten Designer ihrem ästhetischen Gestaltungswillen freien Lauf lassen. Erlaubt war was exklusiv war und gefällt. Karrossen, die allesamt zu den Ikonen der Design- und Technikgeschichte gehören, die für die damalige Zeit mehr als üppig motorisiert waren, geschaffen von Designern wie Batista Pinifarina, Franco Scaglione, Giorgetto Giugaro, Bruno Sacco, Giotto Bizzarini,  Sergio Scaglietti oder Paul Bracq.

„Die Ausstellung war die erste ihrer Art, in der das Auto als Kunstwerk aus Form, Technik, Design und Emotionen im Mittelpunkt stand.“ Für mich war dies ein ganz besonderes Erlebnis, wenn nicht sogar DAS Highlight des Jahres. Ich habe versucht trotz permanenten Lichtmangels, Stativverbot und sehr viel Publikum an und um den Exponaten, das Beste draus zu machen. Aber ich denke meine Bilder können nicht ansatzweise das Erlebnis vermitteln, das sich hier dem Publikum offenbarte…

2 Gedanken zu “PS: Ich liebe Dich! Sportwagen-Design der 1950er bis 1970er Jahre.

  1. „Aber ich denke meine Bilder können nicht ansatzweise das Erlebnis vermitteln, das sich hier dem Publikum offenbarte…“
    Deine Selbstkritik in Ehren, aber die Fotos sind erstklassig und setzen die individuellen Besonderheiten und damit den Charakter jedes dieser mobilen Schönheiten in ein perfektes Licht.

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